Ein Gast möchte deine Ferienwohnung für eine Woche oder einen ganzen Monat buchen und fragt nach einem besseren Preis. Wie viel Rabatt kannst du geben, ohne zu viel vom verbleibenden Ertrag abzugeben?
Mit diesem kostenlosen Wochen- und Monatsrabatt-Rechner vergleichst du einen durchgehenden Aufenthalt mit der erwarteten Belegung durch kürzere Buchungen. Der Rechner berücksichtigt Plattformgebühren, Reinigungseinnahmen, tatsächliche Reinigungskosten und weitere Kosten pro belegter Nacht. Bei Bedarf ergänzt du Zwischenreinigungen, eine Managementprovision, Fixkosten und deinen gewünschten Mindestüberschuss.
Du siehst, was bei beiden Varianten im selben Zeitraum übrig bleibt und bis zu welchem Rabatt der längere Aufenthalt deine Ziele noch erreicht. Anschließend kannst du die Auswertung einschließlich deiner Eingaben drucken oder über den Druckdialog als PDF speichern.
Wochen- und Monatsrabatt-Rechner
Wie viel Rabatt lohnt sich bei längeren Aufenthalten? Vergleiche eine durchgehende Buchung mit deiner erwarteten Belegung durch kürzere Aufenthalte.
Die Eingaben wurden geändert. Bitte neu berechnen, bevor du das Ergebnis druckst oder speicherst.
Beide Schaltflächen öffnen eine separate Berichtansicht und den Druckdialog. Für eine PDF wähle dort „Als PDF speichern“ bzw. die PDF-Option deines Geräts. Es werden die zuletzt berechneten Eingaben und Ergebnisse übernommen.
Wann lohnt sich ein Wochen- oder Monatsrabatt?
Ein längerer Aufenthalt kann wirtschaftlich interessant sein, weil weniger Gästewechsel anfallen. Statt mehrerer Endreinigungen, Wäschewechsel und Vorbereitungen entsteht häufig nur ein Wechsel am Ende. Außerdem ist der betrachtete Zeitraum mit einer einzigen Buchung belegt.
Diese Vorteile haben aber Grenzen: Der Preisnachlass reduziert den Übernachtungsumsatz. Bei voller Belegung entstehen Verbrauchskosten für jede Nacht. Vereinbarte Zwischenreinigungen können einen Teil der eingesparten Reinigungskosten wieder aufbrauchen. Auch entfallen bei weniger Buchungen zusätzliche Reinigungsentgelte der Gäste.
Der Rechner stellt deshalb Einnahmen und Kosten beider Varianten gegenüber. Wie attraktiv ein Rabatt ist, hängt von deinen Eingaben ab – insbesondere von der Belegung, die du ohne den langen Aufenthalt erwartest.
So benutzt du den Rabatt-Rechner
1. Zeitraum und normalen Nachtpreis eingeben
Trage die Länge des geplanten Aufenthalts ein, beispielsweise 7, 28 oder 30 Nächte. Ein Monatsaufenthalt wird hier durch seine tatsächliche Anzahl an Nächten beschrieben. Es wird kein bestimmter Kalendermonat vorausgesetzt.
Als Normalpreis verwendest du den Übernachtungspreis vor Plattformgebühren und vor dem geplanten Rabatt. Eine separat berechnete Endreinigung gehört nicht in dieses Feld. Wenn deine Preise je Datum variieren, kannst du für eine erste Planung einen passenden Durchschnitt verwenden. Eine tagesgenaue Preisberechnung bietet das Modul nicht.
Der Rabatt gilt ausschließlich für die Übernachtungen. Reinigungsentgelte bleiben im Modell unverändert.
2. Die Alternative realistisch einschätzen
Wie viele Nächte wären voraussichtlich durch kürzere Buchungen belegt, wenn du den langen Aufenthalt nicht annimmst? Für diesen Vergleich gibst du eine erwartete Auslastung und die durchschnittliche Dauer einer kurzen Buchung ein.
Bei 28 verfügbaren Nächten und 70 % Auslastung entstehen rechnerisch 19,6 belegte Nächte. Bei durchschnittlich fünf Nächten pro Aufenthalt entspricht das 3,92 Aufenthalten. Solche Bruchteile sind Planungsdurchschnitte. Für eine Abrechnung tatsächlicher Buchungen wären dagegen die realen Aufenthalte maßgeblich.
Wähle eine Annahme, die zum konkreten Zeitraum passt. Die erwartete Nachfrage in einer ruhigen Winterwoche kann anders aussehen als während der Hauptsaison. Das Tool ruft keine Marktdaten oder Buchungskalender ab.
3. Gebühren und tatsächliche Kosten ergänzen
Der eingetragene Plattform- beziehungsweise Zahlungsgebührensatz gilt in diesem Modell für den gesamten Buchungsumsatz: Übernachtungen plus alle erfassten Reinigungsentgelte. Der vorbelegte Satz von 15,5 % dient nur als Rechenbeispiel. Verwende den Satz und die Berechnungsgrundlage, die zu deinem Fall passen. Bei abweichenden Gebührenbasen oder gestaffelten Gebühren reicht dieses vereinfachte Modell nicht aus.
Unterscheide bei der Endreinigung zwischen zwei Angaben:
- Gästeentgelt: Was der Gast zusätzlich für die Endreinigung bezahlt.
- Tatsächliche Kosten: Was dich die Endreinigung einschließlich Wäsche und Material kostet.
Sind beide Beträge gleich hoch, kann trotzdem eine Belastung entstehen, weil das Gästeentgelt im Modell ebenfalls einer Plattformgebühr unterliegt.
Die weiteren Kosten je belegter Nacht können zum Beispiel Strom, Wasser und Verbrauchsmaterial enthalten. Reinigungskosten werden separat erfasst und sollten dort nicht ein zweites Mal eingetragen werden. Für beide Varianten wird derselbe Kostensatz je belegter Nacht verwendet. Unterschiedliche Verbrauchsprofile lassen sich durch getrennte Berechnungen untersuchen.
4. Zusätzliche Angaben bei Bedarf öffnen
Unter „Zwischenreinigungen, Verwaltung und Überschussziel“ kannst du die Planung erweitern:
- Zwischenreinigungen: Anzahl beim langen Aufenthalt, Kosten pro Reinigung und gegebenenfalls zusätzliches Gästeentgelt. Sie kommen zur Endreinigung hinzu.
- Managementprovision: Im Modell auf den positiven Betrag nach Plattformgebühren und tatsächlichen Reinigungskosten. Bei einer negativen Basis werden 0 € Provision angesetzt. Das ist eine Modellannahme; deine Vereinbarung kann anders aussehen.
- Fixkosten: Der Betrag für den gesamten gewählten Vergleichszeitraum. Er wird in beiden Varianten gleich angesetzt. Bei einem Wechsel von 28 auf 7 Nächte musst du diesen Wert selbst anpassen.
- Mindestüberschuss: Was nach den erfassten Kosten mindestens übrig bleiben soll. Bei 0 € wird die Deckung der eingegebenen Kosten angestrebt.
Zwischenreinigungen werden nicht automatisch anhand einer allgemeinen Regel angenommen. Trage die Anzahl ein, die du für den betreffenden Aufenthalt tatsächlich planst.
Beispiel: 28 Nächte mit 20 % Rabatt
Eine Ferienwohnung kostet normalerweise 90 € pro Nacht. Ein Gast möchte sie für 28 Nächte buchen und erhält 20 % Rabatt auf die Übernachtungen. Ohne diesen Aufenthalt erwartet der Gastgeber eine Auslastung von 70 % und durchschnittlich fünf Nächte pro kurzer Buchung.
Für das Beispiel gelten außerdem:
| Eingabe | Wert |
|---|---|
| Plattformgebühr | 15,5 % |
| Endreinigungsentgelt für Gäste | 60 € je Aufenthalt |
| Tatsächliche Endreinigungskosten | 60 € je Aufenthalt |
| Weitere Kosten pro belegter Nacht | 5 € |
| Zwischenreinigungen | Keine |
| Managementprovision | 0 % |
| Erfasste Fixkosten | 0 € |
Das entspricht den vorbelegten Beispielwerten des Rechners.
| Position | Kürzere Buchungen | Langer Aufenthalt |
|---|---|---|
| Belegte Nächte | 19,6 | 28 |
| Aufenthalte / Endreinigungen | 3,92 | 1 |
| Übernachtungsumsatz | 1.764,00 € | 2.016,00 € |
| Reinigungsentgelte der Gäste | 235,20 € | 60,00 € |
| Gesamter Buchungsumsatz | 1.999,20 € | 2.076,00 € |
| Plattformgebühren | −309,88 € | −321,78 € |
| Tatsächliche Reinigungskosten | −235,20 € | −60,00 € |
| Weitere Kosten belegter Nächte | −98,00 € | −140,00 € |
| Verbleibender Betrag | 1.356,12 € | 1.554,22 € |
Der längere Aufenthalt bringt im Beispiel 198,10 € mehr. Der rabattierte Übernachtungspreis beträgt 72 €; der Gesamtbetrag inklusive Endreinigungsentgelt beträgt 2.076 € vor Plattformgebühren.
Die Grenze für einen ungefähr gleich hohen Überschuss beider Varianten liegt bei rund 29,30 % Rabatt. Der rechnerisch benötigte Nachtpreis wird vorsichtig auf 63,63 € aufgerundet. Rabattgrenzen werden auf zwei Nachkommastellen abgerundet, damit die angezeigte Grenze das gesetzte Ziel nicht durch Rundung unterschreitet.
Der verbleibende Betrag ist hier kein vollständiger Gewinn: Fixkosten, Finanzierung, eigene Arbeitszeit und Steuern wurden im Beispiel nicht erfasst. Wenn du beispielsweise 350 € Fixkosten für diesen Zeitraum ergänzt, sinken die Werte auf 1.006,12 € und 1.204,22 €. Die Differenz bleibt gleich, weil dieselben Fixkosten in beiden Varianten abgezogen werden.
Was verändert eine Zwischenreinigung?
Ergänzt der Gastgeber im Beispiel eine Zwischenreinigung für 60 €, ohne dafür ein zusätzliches Gästeentgelt zu verlangen, sinkt der verbleibende Betrag des langen Aufenthalts auf 1.494,22 €. Der Vorteil gegenüber den kürzeren Buchungen beträgt dann noch 138,10 €.
Wird auch dem Gast ein Entgelt von 60 € berechnet, verbleiben bei 15,5 % Gebühr davon 50,70 €. Gegenüber einer Variante ohne Zwischenreinigung entsteht damit weiterhin eine zusätzliche Belastung von 9,30 €. Die Auswertung zeigt diese Effekte in der Kostenaufstellung.
So liest du die Rabattgrenzen
Der Rechner unterscheidet drei Ziele:
- Gleicher Überschuss wie kürzere Buchungen: Der lange Aufenthalt soll mindestens so viel übrig lassen wie deine eingegebene Alternative.
- Dein Mindestüberschuss: Der lange Aufenthalt soll den von dir gewünschten Betrag erreichen.
- Beide Ziele gleichzeitig: Diese Zeile verwendet die strengere der beiden Anforderungen.
Wenn die Alternative bereits einen Verlust ergibt, kann ein langer Aufenthalt besser abschneiden und trotzdem unprofitabel sein. Deshalb werden negative Ergebnisse gesondert gekennzeichnet. Die Zeile „Beide Ziele gleichzeitig“ verhindert bei einem Mindestüberschuss von 0 €, dass allein ein geringerer Verlust als ausreichendes Ziel betrachtet wird.
„Kein Rabatt möglich“ bedeutet, dass bereits der normale Nachtpreis für das betreffende Ziel nicht ausreicht. Die Tabelle zeigt dann den nötigen höheren Nachtpreis.
Die Rabattgrenze ist keine Empfehlung, den Preis bis an diese Grenze zu senken. Sie zeigt den rechnerischen Spielraum unter deinen Annahmen. Nachfrage, Zeitaufwand, Planbarkeit und deine persönliche Preisstrategie bleiben Teil der Entscheidung.
Ergebnis drucken oder als PDF speichern
Nach der Berechnung stehen zwei Schaltflächen zur Verfügung:
- Ergebnis drucken: Öffnet einen eigenen Bericht und den Druckdialog. Wähle deinen Drucker.
- Als PDF speichern: Öffnet denselben Bericht. Wähle im Druckdialog „Als PDF speichern“ oder die entsprechende PDF-Funktion deines Geräts.
Der Bericht enthält Objektname, Erstellungszeitpunkt, Ergebnisse, Rabattvergleich und alle verwendeten Eingaben. Navigation, Werbung und andere Inhalte der Webseite werden nicht in die Berichtansicht übernommen. Zusätzliche Kopf- und Fußzeilen des Browsers kannst du in den Druckeinstellungen ausschalten.
Falls sich kein Bericht öffnet, prüfe, ob dein Browser das zusätzliche Fenster blockiert. Falls der Druckdialog nicht automatisch erscheint, kannst du ihn im Bericht über „Druckdialog öffnen“ erneut aufrufen. Die genaue PDF-Auswahl hängt vom Browser und Betriebssystem ab; in manchen mobilen Browsern erfolgt sie über das Teilen- oder Druckmenü.
Eine PDF bewahrt die Auswertung auf. Sie lädt die Werte nicht wieder in den Rechner. Diese Version speichert Eingaben weder dauerhaft im Browser noch in einem Benutzerkonto. Änderungen an Eingaben machen das bisherige Ergebnis ungültig; vor dem Drucken ist dann eine neue Berechnung nötig.
Häufige Fragen
Wie hoch sollte ein Wochen- oder Monatsrabatt sein?
Es gibt keinen allgemeingültigen Prozentsatz. Entscheidend sind deine normale Preisgestaltung, die erwartete alternative Auslastung und die Kosten beider Varianten. Trage mehrere Rabatte ein und prüfe die Ergebnistabelle.
Kann ich 7, 28 oder 30 Nächte vergleichen?
Ja. Die Schaltflächen tragen diese Aufenthaltsdauern ein. Du kannst auch eine andere ganze Anzahl zwischen 1 und 365 Nächten verwenden. Der durchschnittliche kurze Aufenthalt darf den Vergleichszeitraum nicht überschreiten.
Werden verschiedene Plattformrabatte automatisch kombiniert?
Nein. Der Rechner verwendet einen einzigen Rabatt auf den normalen Übernachtungspreis. Wenn mehrere Aktionen auf deiner Plattform zusammenwirken, musst du deren tatsächlich wirksamen Gesamtrabatt kennen. Zwei Rabatte dürfen nicht ohne Prüfung ihrer Berechnungsregeln addiert werden.
Warum gibt es bei der Alternative Bruchteile von Aufenthalten?
Die Zahl ist ein Durchschnitt aus erwarteten belegten Nächten geteilt durch durchschnittliche Aufenthaltsdauer. Das dient der Planung und beschreibt keine tatsächlich buchbare Anzahl von Aufenthalten.
Ist ein größerer Buchungsumsatz immer besser?
Nein. Mehr belegte Nächte und Gästewechsel verursachen zusätzliche Kosten. Entscheidend ist der verbleibende Betrag nach den erfassten Gebühren und Kosten.
Kann ich eine Direktbuchung prüfen?
Ja, wenn du den passenden Gebührensatz einträgst. Beachte aber: Dieser Satz gilt in beiden Varianten. Ein Vergleich verschiedener Vertriebskanäle mit unterschiedlichen Gebühren ist in dieser Version nicht enthalten. Auch eigene Zahlungs- oder Vertriebskosten sollten nicht übersehen werden.
Ist die Auswertung eine Rechnung für den Gast?
Nein. Sie ist ein interner Planungsvergleich. Sie enthält keine Buchungsbestätigung und erstellt keine steuerliche Rechnung. Steuerbeträge, ortsabhängige Abgaben oder rechtliche Besonderheiten längerer Aufenthalte werden nicht separat ermittelt.
Werden meine eingegebenen Daten übertragen?
Das Rechenmodul selbst führt die Berechnung im Browser aus und enthält keine Funktion zur Übertragung oder dauerhaften Speicherung der Eingaben. Davon unabhängig können auf der Website andere Dienste eingebunden sein. Die heruntergeladene PDF speicherst du selbst auf deinem Gerät.
Kann ich die PDF später wieder importieren?
Nein. In dieser Version dient sie als lesbarer Bericht. Eine gesonderte Speicher- und Ladefunktion für bearbeitbare Eingaben gehört nicht zum Modul.
Passende weitere Rechner
- Prüfe mit dem Mindestpreis-pro-Nacht-Rechner, welche Preisuntergrenze zu deinen Kosten und Zielen passt.
- Ermittle mit dem Reinigungskosten-Rechner deine tatsächlichen Kosten je Gästewechsel.
- Berechne mit dem Stromkosten-Rechner den Verbrauch und die Kosten eines Aufenthalts.
- Für einen grundsätzlich anderen Nutzungsansatz hilft der Vergleich zwischen Airbnb und Langzeitmiete.
Berechnungsstand: 12. Oktober 2026. Der Rechner verwendet die beschriebenen Modellannahmen und deine Eingaben. Er liefert keine Nachfrageprognose und berechnet Steuern nicht separat.
